Entwicklung Sonne

Auf dem Areal «Sonne» zwischen der Gersag- und der Gerliswilstrasse im Ortsteil Emmenbrücke entsteht in den nächsten Jahren eine neue Überbauung mit rund 180 Wohnungen und Gewerbeflächen. Sie besteht aus vier modernen Bauten und ist Teil eines umfassenden Richtprojekts, welches die Gemeinde Emmen auf der Grundlage eines Studienauftrags erarbeiten liess. Mit sorgfältiger Architektur, begrünten Aussenräumen und Durchwegungen leistet die Überbauung städtebaulich wie auch wirtschaftlich einen wesentlichen Beitrag zur Stadtentwicklung im Zentrum von Emmen.

Das Bauvorhaben korrespondiert mit den ersten Erkenntnissen aus dem laufenden Prozess der Revision Ortsplanung Emmen: Die Bevölkerung misst dem angrenzenden Sonnenplatz eine hohe Bedeutung für die zukünftige Entwicklung der Gemeinde bei. Bereits heute wird der Platz als wichtiger Begegnungsort wahrgenommen, dessen Aufenthaltsqualität aber noch erhöht werden soll. Gemeinhin besteht für das Areal Sonne ein grosses Potenzial für eine neue, hochwertige Zentrumsentwicklung.

Projekt Sonne

Die vier neuen Gebäude bilden zusammen mit den bestehenden Bauten an der Gerliswilstrasse ein Ensemble mit einem begrünten, nach innen gerichteten Freiraum. Dabei sind die polygonalen Baukörper als prägende Einzelbauten konzipiert und so angeordnet, dass sie Sichtverbindungen in alle Richtungen freigeben. Entlang der Gersagstrasse markieren die bis zu siebengeschossigen Häuser eine klare Linie und betonen den urbanen Strassenraum. Belebt wird dieser durch verschiedene Erdgeschoss- und Gewerbenutzungen und einem mit Bäumen gesäumten Trottoirbereich.

Lage

Das Projekt Sonne entsteht auf dem Areal zwischen der Gerliswil- und der Gersagstrasse. Durch die Einbindung des Kopfbaus am Sonnenplatz und die bestehenden Gebäude entlang der Gerliswilstrasse mit deren historischem Gasthaus Adler schliesst die Siedlung eine räumliche Lücke. Mit dem geplanten Ausbau des S-Bahnhofs und dem neuen Bus-Hub entsteht eine belebte Zone mitten im Zentrum des Ortsteils Emmenbrücke.

Prozess

Im Herbst 2018 beauftragten die Immobilienentwicklerin Steiner AG und die Bauherrschaft, die Steiner Investment Foundation, sechs Architektenteams mit der Ausgestaltung einer Projektstudie für das Entwicklungsgebiet Sonne. In enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde Emmen und unter der Verfahrensleitung des Luzerner Städtebau- und Planungsbüros ZEITRAUM Planungen AG empfahl eine ausgewählte Fachjury im Sommer 2019 die Eingabe des Teams Steib Gmür Geschwentner Kyburz Partner AG mit koepflipartner Landschaftsarchitekten BSLA zur Weiterbearbeitung zum heute vorliegenden Richtprojekt.

Derzeit erfolgt die Ausarbeitung eines Bebauungsplans, der anschliessend dem Bewilligungsverfahren unterstellt wird. Die Unterlagen zum Bebauungsplan befinden sich zurzeit in der kantonalen Vorprüfung. Der Grobzeitplan sieht vor, dass Ende 2023 mit den Bauarbeiten begonnen wird. 2025 soll das Gesamtprojekt fertiggestellt sein.

StudienauftragOktober 2018–Juni 2019
WeiterbearbeitungJuli–September 2019
Bebauungsplan 1. Quartal 2022
Bewilligungsverfahren2. Quartal 2022
Baubeginn 4. Quartal 2023
Fertigstellung2. Quartal 2025

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    Medien

    Medieninformationen

    Steiner AG, 06.11.2019

    Neubausiedlung «Sonne» im Zentrum von Emmen

    Gemeinde Emmen, 06.11.2019

    Siegerprojekt für Zentrumsentwicklung beim Sonnenplatz steht fest


    Medienspiegel

    Luzerner Zeitung, 10.06.2021

    Lebensraum statt nur Wohnraum

    Emmenmail, Januar/Februar 2020

    Bebauungsplan Sonne: Aktueller Stand

    Architektur & Technik, 07.08.2020

    Der «Sonne» entgegen

    Zentralplus, 06.11.2019

    Pläne für neues Quartier in Emmenbrücke schreiten voran

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